Philippinen, Ende 2016. Sabbatical. Tauchgang auf 30 Meter.
Beim Auftauchen hatte ich mir den Nacken verspannt. Kopf ließ sich nicht mehr drehen. Schwindel. Unsicherheit.
Ich war auf einer kleinen Insel. Kein Arzt weit und breit. Nur ich, mein Körper – und die Frage: Kann ich mir selbst helfen?
Die Antwort: Yoga
Ich kannte Yoga nicht gut, hatte nur vor langem 1 Woche einen Ashram besucht. Doch in diesem Moment erinnerte ich mich:
„Der Körper weiß oft besser als der Kopf, was er braucht."
Ich machte 6 Sonnengrüße, Kopfstand und Pflug. Langsam. Achtsam. Ohne Druck. Mehrmals am Tag.
Nach 2 Tagen war der Schmerz und Schwindel weg.
Kein Arzt. Keine Medikamente. Nur Bewegung, Atem, Vertrauen.
Was ich daraus lernte
Diese Erfahrung prägt meine Coaching-Philosophie bis heute:
- Kleine Schritte, große Wirkung. 6 Sonnengrüße klingen nach nichts – aber sie haben den Anfang gemacht.
- Vertrauen in den Prozess. Ich wusste nicht, ob es funktionieren würde. Aber ich habe es versucht.
- Du hast mehr Ressourcen, als du denkst. Mein Körper wusste, wie er heilen konnte.
Was das mit Coaching zu tun hat
Aus den 6 Sonnengrüßen wurde eine tägliche Routine. Jeden Morgen um 5:05 Uhr. Mittlerweile sind es 30 Minuten Yoga + 30 Minuten Meditation mit HRV-Biofeedback.
Nicht weil ich musste. Sondern weil ich merkte, dass es funktioniert.
Genau das ist Solution-Focused Coaching: Du hast die Lösung bereits in dir. Manchmal brauchst du nur jemanden, der dir die richtigen Fragen stellt – und Raum gibt, deine Ressourcen zu entdecken.
„Kleine Schritte. Jeden Tag. Das ist, wie echte Veränderung entsteht."